Politische Gegnerinnen damals, Iranerinnen im Exil heute. Nahid Persson Sarvestani porträtiert die charismatische Farah Pahlavi. Begonnen mit dem Ziel, die Königin mit den unter der Herrschaft des Schah begangenen Gräueln zu konfrontieren, entwickelt sich der Film zu einer Erkundung der Gemeinsamkeiten zweier ungleicher Frauen, die beide ins Exil gezwungen wurden. Farah, die viel Persönliches preisgibt, stürzt die Regisseurin in eine Krise: Wie ist Kritik bei soviel Nähe möglich und wann verstummt sie? Wie viel Distanz braucht Objektivität? Zürich - Première
04.12.09, 12.15 Uhr, LK Special Arthouse Le Paris Zürich in Anwesenheit von Nahid Persson Sarvestani
Basel - Première
06.12.09, 11.00 Uhr, Filmpremière mit Diskussion im kult.kino Basel in Anwesenheit von Nahid Persson Sarvestani und Dr. Antonia Bertschinger, Menschenrechtsexpertin und Buchautorin über Iran
Filmstart am 10. Dezember in Zürich, Basel und Bern
El SISTEMA.
www.el-sistema-film.com
Seit mehr als dreissig Jahren errichtet der
Ökonom, Politiker und Musiker José Antonio Abreu in Venezuela das
„Sistema“ - ein Netzwerk von Kinder- und Jugendorchestern und
Musikzentren, in dem heute über 300.000 Kinder und Jugendliche ein
Instrument erlernen.
Was wie ein Märchen klingt, ist die
aussergewöhnliche Geschichte einer Vision, die Realität wurde. Mit
wegweisenden Ideen versucht Abreu einen Ausweg aus dem Kreislauf der
Armut in den Barrios von Caracas zu bieten. Der Dokumentarfilm „El
Sistema“ zeigt, wie die Kraft der Musik langsam ein
lateinamerikanisches Land verändert.
In ihrem Dokumentarfilm „El Sistema“ erzählen
die Regisseure Paul Smaczny und Maria Stodtmeier die Erfolgsgeschichte
des Netzwerkes aus der Sicht der Schüler, Lehrer und Eltern. Der Film
vermittelt die Leidenschaft und Freude beim gemeinsamen Musizieren. Und
er fängt zudem das alltägliche Leben der Kinder außerhalb der
Musikschulen ein. Erst aus dieser Perspektive wird deutlich, welche
Chancen und Möglichkeiten das „Sistema“ den Kindern und Jugendlichen in
Venezuela bietet.
Premiérenveranstaltung in Anwesenheit von Paul Smaczny und José Abreu im Rahmen der Lucerne Festivals Mitte März im Stattkino Luzern.
SPEZIALVERANSTALTUNGEN
THE AGA KHAN & THE ISMAILIS.
Dokumentarfilm über Karim, Imam der Ismaeliten und Enkelsohn von Aga Khan III.Der Film dokumentiert die wenig bekannte, aber weitreichende Arbeit des in Genf ansässigen Aga Khan Development Network, der grössten privaten Entwicklungshilfeorganisation der Welt und nähert sich zudem der Familie hinter dem Werk an, die ihr ganzes Leben für ihre Gemeinschaft und das Verbessern der Lebensqualität von zahlreichen Menschen eingesetzt hat und immer noch einsetzt. Die Filmemacher haben jedoch grossen Wert darauf gelegt, das Wesen der Religion - sprich die Gemeinschaft der Ismaeliten und ihren Glauben zu respektieren. So behandelt der Film vor allem die weltlichen Aspekte und das Wirken der Gemeinschaft und ihres Imam.
Weitere Veranstaltungen in Planung. Nächste Veranstaltung Mitte März 2010 in Chur.
LOST IN LIBERIA.
Dokumentarfilm über die Arbeit des IKRK. Erster Einsatz einer irischen Journalistin als Delegierte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Auf sie warten ehemalige Kindersoldaten, korrupte Warlords und die Erkenntnis, dass es einen Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit gibt.
Eine erste Schulvorstellung fand im März an der Hochschule für Soziale Arbeit in Luzern statt. Weitere Schulvorstellungen in Planung.