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Descendant direct du prophète Mahomet, le prince Karim Aga Khan IV est le 49e Imam, chef spirituel des 15 à 30 millions d'Ismaélites dans le monde. En tant que membre de conseils d'administration d'établissements financiers, de sociétés de médias, de mines de pierres précieuses, de lignes aériennes ou encore d'hôtels, il a fondé le Réseau de Développement Aga Khan, la plus grande oeuvre de bienfaisance privée qui, entre autres, a versé plus de 80 millions de dollars pour aider à reconstruire l'Afghanistan après la guerre.

Ce documentaire constitué de d'images inédites dresse le portrait d'un homme respecté par la communauté internationale, prêchant tolérance et pacifisme, en contraste avec les interprétations autrement plus extrêmistes du Coran que prônent d'autres courants islamiques.

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In eine Welt des Reichtums und der Privilegien hinein geboren, widmet er sein Leben dem Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Er ist ein direkter Nachfahre des Propheten Mohammed und gilt den weltweit 15 Millionen Ismaeliten als ihr geistlicher und weltlicher Führer: Prinz Karim Aga Khan IV. ist der 49. Imam.

In Gold lässt er sich nicht mehr aufwiegen, wie einst sein Großvater. Aber noch heute spenden die Ismaeliten dem Aga Khan zehn Prozent ihres Einkommens, das überwiegend in der Aga-Khan-Stiftung verwaltet wird. Als Geschäftsmann ist er reich geworden mit Bankhäusern, Zeitungsverlagen, Edelsteinminen, Fluglinien, Hotels. Als Wohltäter gründete er das Aga Khan Development Network (AKDN), das weltweit größte private Hilfswerk, das u.a. nach dem Krieg in Afghanistan über 80 Millionen Dollar in den Wiederaufbau des Landes investierte.

Er gilt als einer der wichtigsten Erneuerer der islamischen Welt. Eine „Brücke zwischen Glauben und Gesellschaft zu schlagen” - das ist sein Credo. Seit dem Ende des Kolonialismus, der Vertreibung der Asiaten aus Uganda, dem Fall des eisernen Vorhangs und 9/11 hat sich der Aga Khan für eine gemeinsame Menschlichkeit in einer geteilten Welt eingesetzt. Interviews zur Person gibt der Aga Khan nicht. Im Rahmen seines Jubiläumsjahres haben der Regisseur und mehrfache Emmy-Gewinner Bill Crane und Produzent Shamir Alibhai mit Herzblut ihr über zwei Jahre dauerndes Independent Film Projekt verfolgt, um den ersten Dokumentarfilm über den Aga Khan seit 45 Jahren zu erstellen. In einer Zeit in der der Islam sich selbst und den Westen hinterfragt, repräsentiert der Aga Khan eine Stimme der Mässigung, die sich für Vielfalt und Verschiedenheit einsetzt und der den Dialog zwischen den Zivilisationen predigt.

Aber wird er auch gehört?






 
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