D, LEB, CH, F 2005, 98 Minuten, DVD Regie: Monika Borgmann, Lokman Slim, Hermann Theissen
FIPRESCI Preis Berlinale, Spezialpreis der Jury bei den “Visions du Réel” in Nyon 2005. Lobende Erwähnung (First Film Prize) auf dem Dokumentarfilmfestival FID Marseille 2005
MASSAKER ist eine psychopolitische Studie über sechs Täter, die am Massaker auf die im Süden von Beirut gelegenen Palästinenserlager Sabra und Shatila im Jahr 1982 teilgenommen haben. Dabei kamen zwischen 1000 und 3000 palästinensiche Zivilisten ums Leben. Der Film verknüpft die psychischen Dispositionen der Täter mit ihrem politischen Umfeld und nähert sich über ihre Erzählungen auch dem Phänomen der kollektiven Gewalt. MASSAKER insistiert auf Wahrhaftigkeit, nicht auf Anklage, Belehrung oder Kommentar.